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Des Kaisers neue Kleider

nach dem Märchen von Hans Christian Andersen



Für Kinder ab 6
und erwachsene Märchenliebhaber
Spieldauer: 55 Minuten


 

Einst lebte ein Kaiser, der schöne neue Kleider über alles liebte. Sein ganzes Geld und das seines Volkes gab er dafür aus, denn er meinte, Aussehen sei mit Ansehen gleichzusetzen.
Damals lebte auch die Spitzenklöpplerin Maria mit ihrer kleinen Tochter Sophie.
 
Während Maria die kaiserlichen Unterhosen verzierte, konnte die kleine Sophie alles genau beobachten: wie die beiden Weber in die Stadt kamen und ihre Handwerkskunst anpriesen. Sie behaupteten, sie könnten einen Stoff weben, der die besondere Eigenschaft hätte, für diejenigen Menschen unsichtbar zu sein, die nicht für ihr Amt taugten oder dumm seien!

Was daraus wurde? Seht selbst!


Ein Handpuppen und Stockpuppenspiel in Paraventbühne mit großem kaiserlichen Kleiderschrank und einem Webstuhl.

Präsentiert wird die Geschichte von der Puppenspielerin, die auch Erzählerin ist und die mit einem Schatzkästchen voller Klöppelspitzen von der „guten, alten Zeit“ erzählt.


 
PRESSE

 
Auf engstem Kaspertheater-Raum krankhafte Eitelkeit kindgerecht satirisch bloßzustellen ist eine besondere Kunst. Die Figurenspielerin Ilsebyll Beutel-Spöri vom kleinen spectaculum aus Asperglen beherrscht sie. Ohne den pädagogischen Zeigefinger zu heben,
schafft sie mit ihrer Handpuppen-Riege ruhige Bilder
aus Erzählung und Szene mit viel Platz für kindliche Fantasie.
Mit blitzschnellen Wechseln des Tonfalls erweckt die unsichtbare Spielerin die von Dorothee Löffler gebauten,
prächtig ausstaffierten Puppenwinzlinge mit ihren Knollen-
und Hakennasen als unverwechselbare Charaktere.

Besonders gut gefällt das als lächerliche Pose von Arroganz choreografierte Schlussbild: Die Miniaturbühne hat sich in eine Straße verwandelt. Hinter einem Schutzschild aus Minister und Kammerdiener paradiert der Kaiser-Winzling in seinen unsichtbaren Prachtgewändern – eine knubbelige Karikatur nackter Dummheit. Ihre Blöße wird von einem Häuflein braver Puppen-Bürger pflichtschuldig bewundert. Bis ein kleines Mädchen den Schwindel entlarvt: „Aber der Kaiser hat ja gar nichts an“.
 


Zielgruppe: 6+ und für erwachsene Märchenliebhaber
Spieldauer: 55 Minuten

Figurenspiel: Ilsebyll Beutel-Spöri, kleines spectaculum, Rudersberg
Figurenbau: Dorothee Löffler, figurei, Nürnberg
Bühnenbild: Kurt Spöri, kleines spectaculum
Musikkomposition und Spiel: Karl Parnow-Kloth, Lüneburg
Regie: Ute Getta-Assef, FigurenTheater Phoenix, Schorndorf

 
 

Freie Fläche zum ebenerdigen Aufbau der Handpuppenbühne: 4 x 4 m
Podest oder Bühne nicht erforderlich.
Keine Sitzplätze auf dem Fußboden, da die Sichthöhe 1,65 m beträgt.
Raumhöhe mindestens 2,60 m
Verdunklung erwünscht.

 

Fotos: Ines Fuchs


 


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